Der Gottardo-Wanderweg ist seit kurzem um eine Attraktion reicher: 27 virtuelle Schätze (auch Caches genannt) verstecken sich entlang der Strecke zwischen Göschenen und Erstfeld. Sie warten nun darauf, von Wanderern und Schatzsuchern mit Hilfe von GPS-Geräten geortet zu werden.

Nach dem wettermässig eher bescheidenen Sommer zeigt sich der Herbst glücklicherweise versöhnlich. Die sonnigen Tage laden ein, Wanderungen, Biketouren und Schifffahrten zu unternehmen und die lauen Stunden in der Natur zu verbringen. Eine neue Möglichkeit, Bewegung mit Spannung und Spurensuche zu verbinden, findet sich seit kurzem auf dem Gottardo-Wanderweg.

Das Angebot eines Geocaching-Trails wurde vom Verein Gottardo-Wanderweg in Zusammenarbeit mit dem Schattdorfer Urs Herger lanciert. Mit viel Liebe zum Detail und Kreativität hat Urs Herger während den Frühlings- und Sommermonaten den Wanderweg entlang der Gotthardbahn zu einem attraktiven Ausflugsziel für Geocache-Fans entwickelt. 27 dieser Schätze können nun mittels GPS-Funktion geortet werden. Da das Angebot kostenlos genutzt werden kann, steht einer herbstlichen Schatzsuche nichts mehr im Wege.

Geocaching für Jung und Alt

Beim sogenannten «Geocaching» geht es darum, mittels Angabe von Koordinaten und einem GPS-Gerät oder GPS-fähigen Mobiltelefon Schätze rund um den Globus zu suchen und zu finden. Diese Caches sind aber nicht Schätze im eigentlichen Sinn – vielmehr ist der Weg das Ziel. Die Suche führt oft an wenig bekannte Orte und lädt die Spürnasen ein, neue Gegenden entdecken. Was in den 1980er-Jahren klein begonnen hat, hat sich in den letzten Jahren zu einem internationalen Trend mit einer grossen Gemeinschaft Schatzsuchender entwickelt. Die Kombination aus Aktivitäten in der Natur und Spurensuche macht Geocaching zu einem idealen Freizeiterlebnis für die ganze Familie, das neu auch auf dem Gottardo-Wanderweg verfügbar ist.

 

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